Über unsere Johanneskirche

Unsere

Unsere „Johanneskirche“ wurde im Jahr 1840 erbaut im sog. Kameralamtsstil. Sie ist eine große rechteckige Hallenkirche mit zwei Fensterreihen und hat 500 Sitzplätze. Ein vergleichbarer Hallenbau ist die Kirche in Zwerenberg.

1955 – 57 wurde der Chor- und Altarraum umgebaut. Im Chorraum wurde ein ansprechendes Buntglasfenster eingebaut. Der Entwurf stammt von Prof. Yelin aus Stuttgart. Ausgeführt wurde die Arbeit von der Firma Saile in Stuttgart. Das Fenster stellt in einer Reihe von Darstellungen die biblische Heilsgeschichte dar.

Im seitlichen vorderen Fenster ist ein Buntglasfenster der Glasmalerin Käte Schaller-Härlin aus dem Jahr 1920 eingebaut. 
An der Wand zum Chor hin hängt ein barocker Kruzifixus, der noch aus der alten Kirche stammt. 
Daneben ist das Gefallenengedenkbuch zu sehen. Es ist eine Stiftung der bürgerlichen Gemeinde.

Die Orgel wurde im Jahr 1842 von Franz Anton Engelfried aus Mühringen erbaut. 1867 wurde sie von Orgelbauer Braun aus Balingen durchgreifend renoviert. Eine weitere Generalsanierung mit Umbau erfolgte 1979 durch Orgelbaumeister Bertfried Scharfe aus Ebersbach-Bünzwangen. 
Im Jahre 2011 war die letzte Generalsanierung mit Austausch eines Registers durch den Orgelbaumeister Gilbert Scharfe aus Ebersbach an der Fils.
Die Orgel hat 17 Register.

 

Der Turm ist spätgotisch und geht auf das Jahr 1593 zurück. Er hat die Höhe von 29,50 m. Er stammt aus der Zeit der ersten Vorgängerkirche. Eine zweite Vorgängerkirche wurde um das Jahr 1744 erbaut und 1840 abgerissen, weil sie für den Ort Walddorf zu klein geworden war.

Die heutigen vier Glocken tragen die Jahrszahl von 1950 (2 Stück) und von 1962 (2 Stück). 1942 und 1917 musste die Gemeinde Walddorf ihre damaligen Glocken für Kriegszwecke abliefern.