Evangelischer Kindergarten Walddorf

Evangelischer Kindergarten Walddorf
Schulstr. 19, 72213 Altensteig-Walddorf
Tel. 07458-233,
Email:
kindergarten@kirchengemeinde-walddorf.de
Kindergartenleiterin: Stephanie Oster
Träger: Ev.Kirchengenmeinde Walddorf,
Pfr. Robert Helwig, Schulstraße 15,
72213 Altensteig- Walddorf,
Telefon: 07458-332
Gruppen und Öffnungszeiten
Wiesengruppe (RG)
Mo - Frei 7.45 – 12.55 Uhr
Mo und Do 14.00 - 16.30 Uhr
Abholzeiten sind jeweils von 12.00 bis 12.55 Uhr und 16.00 bis 16.30 Uhr.
Dschungelgruppe (Integrierte VÖ = VÖ + RG)
Mo - Frei 7.00 - 13.00 Uhr
Sowie Zeiten der Wiesengruppe
Angebote im Freispiel
Arbeit am Portfolio
Freispiel im Bewegungsraum
Selbständiges Spielen im Ruheraum
Besondere Angebote
2 zusammenhängende Waldtage 4 bis 5 mal im Jahr ( außer in der Winterperiode)
2 x pro Woche Deutsch - Sprachförderung
Nach Bedarf Integration eines förderbedürftigen Kindes
Kinderchor „Singmäuse“ in Kooperation mit dem Verein Liederkranz
Möglichkeit zur Teilnahme an einem Kreativ - Kurs mit der Jugendkunstschule im Haus
Intensive und vielfältige Kooperation mit der Grundschule im Rahmen des Modellprojekts "3-10" Bildungshaus Walddorf:
Spiel und Lernstunde Englisch
Spiel und Lernstunde Mathematik
Musik und Religionsangebot in der Grundschule
Sport der Maxis mit Grundschülern
Teilnahme an der Umweltbande der Grundschule
Individuelle Teilnahme an Freiarbeitszeiten in der Grundschule
Teilnahme an Vorlesezeiten und Schreibkonferenzen der Grundschüler
Gemeinsames Spielen und Lernen mit Grundschülern
Projekte im Kreativbereich gemeinsam mit Grundschülern
Elternbefragung im Juli 2009
Bei der Elternbefragung wurde zu sieben Einzelthemen nach der Zufriedenheit der Eltern gefragt. Die Einzeltehmen waren: 1. Öffnungszeiten, 2. Pädagogisches Angebot, 3.Zusammenarbeit mit Eltern, 4. Träger, 5. Öffentlich-keitsarbeit, 6. Ausstattung, 7. Gesamtbeurteilung.
Von 51 Eltern haben 49 eine Elternbefragung abgegeben. Das Gesamtergebnis: 87% der Eltern sind sehr zufrieden, bzw. zufrieden. 87% der Kinder sind sehr zufrieden, bzw. zufrieden.
Walddorfer "Bildungshaus 3-10"
Das Wort „Bildungshaus“ macht die Runde. Was verbirgt sich dahinter?
Seit September 2007 gehört Walddorf zu den 33 Orten, an denen das Modellprojekt „Bildungshaus 3-10“ erprobt wird.
Das Modellprojekt will die Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen so eng miteinander verzahnen, dass eine durchgängige Bildungseinrichtung für Drei- bis Zehnjährige entsteht. Zentrales pädagogisches Strukturelement sind einrichtungsübergreifende Lern- und Spielzeiten in jahrgangsgemischten Gruppen. Das Projekt läuft sieben Jahre und wird wissenschaftlich begleitet.
Bei dem Kooperationsmodell "Bildungshaus 3-10" entwickeln Kindergarten und Grundschule gemeinsam Bildungs- und Unterrichtsangebote.
Die Kinder sollen leichter, spielerischer und mit Freude lernen. Es geht dabei gerade nicht um eine Verschulung des Kindergartens. Dies wird ausdrücklich ausgeschlossen.
Vielmehr darum, dass das Lernen mit positiven Impulsen, also mit Optimismus, mit Freude, mit Selbstbewusstsein, mit Erfolgserlebnissen gekoppelt wird. In den frühen Jahren können somit die Weichen für alles weitere, erfolgreiche Lernen gestellt werden.
Das Kultusministerium hat das Ziel, das Modellprojekt Bildungshaus irgendwann flächendeckend einzuführen.
D.h. konkret, die Schullandschaft wird sich zumindest im frühkindlichen Bereich wesentlich verändern.
Z.B. Zurückstellungen und ähnliche Eingriffe in die Bildungsbiografie werden zunehmend in den Hinter-grund treten. Die Frage des Einschulungstermins wird neu geregelt werden.
Die Bildungshausoffensive gründet auf neuen Erkenntnissen der Gehirnforschung.
“Unser Gehirn lernt immer – es tut sogar nichts lieber”, sagt Prof. Manfred Spitzer vom ZNL in Ulm.
Lernen gilt allgemein als saure Pflicht, öde und nervtötend, als Paukerei. Aber nur, wenn man das Lernen falsch macht, so sagt die Hirnforschung.
Das Bildungshaus bemüht sich, die Erkenntnisse der neurologischen Wissenschaften umzusetzen.
Deshalb wird das Projekt Bildungshaus vom Transferzentrum für Neurologische Wissenschaft und Lernen – ZNL- begleitet.
D.h. aber für die Erzieherinnen im Kindergarten und die Lehrerinnen an der Grundschule Walddorf, dass die Arbeit mit den Kindern schriftlich festgehalten werden muss. Es gibt so etwas wie eine Qualitätskontrolle.
Das bringt eine zusätzliche Menge Arbeit mit sich. Erzieherinnen und Lehrkräfte sind hier in Walddorf sehr motiviert und engagiert. Ohne dieses persönliche Interesse an der Sache ließe sich das Projekt gar nicht durchführen. Aber es sind auch zusätzliche reguläre Stunden nötig. Die Stadt Altensteig unterstützt das Projekt mit einer großzügigen Aufstockung der Stundenzahl im Kindergarten. Auch unser Kirchenbezirk Nagold gibt etwas dazu. Ebenso für den schulischen Bereich das Schulamt in Calw. Ohne dieses finanzielle Engagement auf allen Seiten ist das Blidungshaus nicht denkbar.
Bisher ist die Anfangsphase in Walddorf gut verlaufen.
Das Modellprojekt wird verantwortet seitens der Grundschule Walddorf von Rektor Bernd Zachrich, und seitens der Evangelischen Kirchengemeinde Walddorf von Kindergartenleiterin Annemarie Erim und Pfarrer Robert Helwig.
Mit den Bildungshäusern schlägt Baden-Württemberg als erstes Bundesland neue Wege im Bereich der frühkindlichen Bildung ein. Über die bisherige Kooperation hinaus sollen sich Kindergarten und Grundschule zu einem pädagogischen Verbund weiterentwickeln. „Das Ziel ist es, Kindern eine kontinuierliche und bruchlose Entwicklung ihrer Bildungsbiografie zu ermöglichen“, so Kultusminister Rau bei der Vorstellung des Projekts.
